Eltern wollen immer das Beste für ihre Kinder, doch das ist nicht immer leicht zu finden. Es ist normal, dass man als Eltern an seine Grenzen kommt. Die verbreitete Vorstellung, alles alleine schaffen zu müssen, erhöht den elterlichen Erwartungsdruck. Auch die grosse Flut an Informationen verunsichert, und es ist anspruchsvoll, eine persönliche Orientierung zu finden.

Im Leben mit Kindern tauchen unzählige Fragen auf und Antworten werden gesucht. Wenn sich Eltern solches Fragen und Innehalten zugestehen, beginnt ein wichtiger Prozess in der Erziehungsarbeit. Wer Fragen stellt ist unterwegs und begegnet Antworten. In der Erziehungsbegleitung ist es mir ein Anliegen, die Eltern dort zu unterstützen, wo ihre Fähigkeiten liegen und Neues anzuregen, wo es für eine positive Entwicklung der Eltern-Kindbeziehung hilfreich ist.

"Kinder sind Gäste, die nach dem Weg fragen"                                                Maria Montessori, Ärztin und Pädagogin

Im Familienalltag gelingt vieles wie von selbst, anderes gestaltet sich schwieriger und verunsichert. Es gibt kein konfliktfreies Familienleben, denn wo verschiedene Wesen sind, gibt es auch verschiedene Bedürfnisse, die aufeinander treffen. Wir wünschen uns jedoch, dass wir Konflikte fair angehen und austragen können, um von diesen Erfahrungen im weiteren Zusammenleben profitieren zu können. Lernen ist immer ein aktiver Prozess.

Kinder stellen uns vor unterschiedlich grosse Aufgaben. Damit werden sie zu unseren besten Entwicklungshelfern, denn sie konfrontieren uns mit unseren Werten und Haltungen, sie reagieren auf unsere Fähigkeiten und unsere Mängel. Nutzen wir diese Herausforderungen als Chance und bleiben mit den Kindern in aktivem Kontakt. Kinder reifen und wachsen mit uns. Dank ihnen entdecken wir neue Möglichkeiten und eine weitere Vielfalt in uns selber.

 

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